Saint Sophia Tour
Ausflug zum Zentrum Kiews
Excursion timing — 2.5 StundenUnsere Schule liegt nur einen kurzen Fussmarsch vom historischen Zentrum Kiews entfernt, nahe des “goldenen Tores“ (golden Gate) und der Sofia Kathedrale. Natuerlich bieten wir auch Ausfluege zu diesen historischen Denkmaelern unserer wunderbaren Stadt an.
Das goldene Tor
Wir beginnen unsere Tour nahe des neu restaurierten goldenen Tores, welches fuer viele Jahrhunderte als Eingang nach Kiew diente. Die Strasse in der sich unsere Schule befindet heisst “Yaroslavov Val”- was soviel heisst wie Yaroslav’s Grenzwall.

Das Goldene Tor wurde im 11. Jahrhundert unter der Fuehrung von Yaroslav dem Weisen errichtet.
Das Goldene Tor stand bis 1240 n.Chr., bis es komplett von den mongolischen Kaempfern des Batu Khan zerstoert wurde.
Die Mongolen waren nicht in der Lage es von aussen zu zerstoeren, vielmehr schafften sie es von innen nach der Belagerung. Ebenso zerstoerten sie viele Kirchen und Kathedralen in Kiew. 1982, kurz vor dem 1500 jaehrigen Jubilaeum zur Gruendung Kiews, wurde ein kleiner Teil der Stadtmauer restauriert und dient jetzt als Museum.
Die St. Sophia Kathedrale
Weiter auf unserem Weg befindet sich die aelteste aller Kathedralen in Kiew – die St. Sofia Kathedrale, welche waehrend der Herrschaft von Yaroslav dem Weisen im 11. Jahrhundert erbaut wurde.
1990 wurde die historische Wichtigkeit aufgrund ihres architektonischen Wertes fuer die Welt erkannt und die Kathedrale, zusammen mit dem Pechersky Kloster in die Liste der Weltkulturerben der UNESCO aufgenommen.

In vergangenen Jahrhunderten brach die Kathedrale mehrfach ein und wurde wiederholt rekonstruiert bis sie ihre endgueltige Rekonstruktion zu Beginn des 18. Jahrhunderts erhielt, waehrend der sogenannten ukrainischen „Barock Zeit”.
Ebenfalls befindet sich in dieser Kathedrale ein marmorner Sarkophag mit den Gebeinen von Yaroslav dem Weisen und perfekt ausgearbeitete Diagramme der Plaene fuer Kiew aus dem 11., 12. und 13. Jahrhundert.
Mikhailovsky Kathedrale

Auch die Mihailovksy Kathedrale wurde nach einem Regierungsbeschluss 1934 gesprengt. Gluecklicherweise ueberstanden Teile der Fresken und Mosaike aus der Kathedrale die Explosion und den Zusammenbruch und koennen nun in der St. Sofia Kathedrale besichtigt werden.
In den 90er Jahren wurde die Kathedrale nach Zeichnungen und Illustrationen des Originals neu erbaut und ist nun fuer Besucher geoeffnet. Auf dem Gelaende der Kathedrale arbeitet nun das technologische Priesterseminar Kiews.
Andreivsky Kirche
Weiter geht es vorbei am Aussenministerium zur Andreivky Kirche – erbaut unter einem einmaligen barocken Einfluss.
Der Legende nach soll nahe der Andreivky Kirche im 1. Jahrhundert n.Chr. der Apostel Andreas den Huegel erklommen und zu seinen Juengern gesprochen haben:
“Seht ihr diese Berge? Auf diesen Bergen wird gutes Glueck von Gott herunterscheinen. Dort wird eine grosse Stadt mit vielen Kirchen entstehen.” Danach stellte er ein hoelzernes Kreuz auf.
An dieser Stelle wurden viele Kirchen aus Holz und Stein von Feinden zerstoert, einige sogar waehrend der Konstruktion. Die moderne Kathedrale hier wurde von dem italienischen Architekten Bartolomeo Rastrelli entworfen und nach dem Erlass der russischen Kaiserin Elizabeth im 17. Jahrhundert erbaut.
Eine zwoelfjaehrige Restaurierung wurde kuerzlich abgeschlossen. Endlich koennen sie nun wunderschoene Ikonen aus dem 17. Jahrhundert betrachten.
Andreivsky Huegel
Nahe der Kirche befindet sich der Andreivsky Huegel. Hier verlaeuft eine der beliebtesten Strassen fuer die Menschen aus Kiew. Der Andreivsky Huegel ist ein traditioneller Treffpunkt von Kuenstlern, Musikern, Souvenierverkaeufern und vielem mehr.
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