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Interkontinentales ballistisches Raketenmuseum

Eine kurze Entfernung suedlich von Kiew, in der Naehe der Stadt Pervomaisk und inmitten fruchtbarer Felder, befindet sich etwas, das einmal eines der toedlichsten Plaetze unseres Planeten war – die interkontinentale ballistische Raketenbasis.

Waehrend des kalten Krieges waren hier die nicht aufhaltbaren SS-18 (NATO – “Satan”), mehrstufige Raketen mit nuklearen Sprengkoepfen stationiert. Sie besassen eine Sprengkraft um mehr als 100 Staedte wie Hiroshima auszuradieren.  
 
Die 200 Tonnen schwere Rakete mit 10 unabhaengig von einander gezielten nuklearen Sprengkoepfen konnte jeden Teil der Welt innerhalb von 28 Minuten erreichen und jeden noch so durchdachten anti-ballistischen Schirm durchbrechen.

In den ersten Jahren der lang ersehnten Unabhaengigkeit der Ukraine wurde die strategische Entscheidung getroffen, das komplette nukleare Waffenlager, welches nach Russland und der USA das drittgroesste der Welt war, aufzugeben. Um der Welt die Gefaehrlichkeit und nukleare Pattsituation der Vergangenheit zu zeigen, wurde eine dieser Raketenbasen erhalten und in ein Museum verwandelt. Es ist das einzige Museum seiner Art, wo sie eine gefuehrte Tour durch die Anlage, die einst die Welt den Atem anhalten liess, buchen koennen.

Wir laden sie ein, diesen Ort zu besuchen, um etwas ueber die Rolle der Raketen in der juengeren Vergangenheit zu erfahren. Zum Beispiel ueber die R-12 Rakete, die waehrend der Kuba Kriese in den ersten 1960er Jahren auf Kuba stationiert wurde. Unter den Ausstellungsstuecken sind vier Raketengenerationen und interne Mechanismen.

 
Waehrend der Tour sehen sie eine Praesentation dieser vier wichtigsten Raketengenerationen und einen Filmausschnitt ueber Raketenstarts von Zuegen, U-Booten, stationaeren Bunkern und Lastwagen.

Ebenso sehen sie das hochmoderne, mehrstoeckige Sicherheitssystem, das die Basis sicherte.

Anschliessend kommen sie zu einem intakten Bunker und sie werden eine Praesentation hoeren ueber die Art und Weise, wie dieser Bunker konstruiert wurde und wie es moeglich war ein 200 Tonnen Geschoss in nur 6 Sekunden zu starten. Eine spezielle Erfahrung machen sie in einem Labyrinth aus unterirdischen Gaengen.

Hier finden sie die Komandozentrale, einen 15 stoeckigen Bunker und fahren in einem speziellen Lift zum Kontrollraum – das Herz der Raketenbasis mit vielen Tonnen komplexer Ausruestung und dem raetselhaften roten Knopf.

 
Sie werden sehen, dass der Knopf eigentlich grau ist und das es mehr als nur den Knopfdruck benoetigte, um eine Rakete zu starten. Es benoetigte einen koordinierten Ablauf eines Team aus speziell ausgebildeten Offizieren.

Das Ende der Tour fuehrt sie zu der gefaehrlichsten aller Raketen – der SS-18 – welche natuerlich ausser Betrieb ist. Sie werden erfahren, dass die Raketentraeger, damals wie auch heute noch, in der Ukraine gebaut werden und sie sehen, wie zuverlaessig und unbesiegbar diese konstruiert wurden und werden.

Nur wenige Besucher verlassen diesen Ort ohne tief beeindruckt und bewegt zu sein.

NovaMova bietet diese Tagestour inklusive Transport, Tourguide und Uebersetzer (falls notwendig) an.



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